Region Joglland

Das Joglland bildet sich aus 12 Gemeinden der Bezirke Hartberg/Fürstenfeld und Weiz mit rund 24.183 EinwohnerInnen. Es ist eine waldreiche Mittelgebirgsgegend mit teilweise über tausend Meter Seehöhe in der nordöstlichen Steiermark. Seinen Namen verdankt das Joglland angeblich Maria Theresia, die durch das Land fuhr und die PassantInnen nach ihren Namen fragte. Oft hörte die Kaiserin dabei den Namen Jogl, Männer, die nach dem heiligen Jakob getauft sind.

Das Joglland ist eine forstwirtschaftlich und grünwirtschaftlich geprägte Bergregion mit einem hohen Potential an schützenswerten Landschaftsformen und Biodiversitäten. Eine gepflegte Kulturlandschaft ist charakteristisch für die Region im Osten Österreichs mit ihren vielen natürlichen landschaftlichen Besonderheiten, wie etwa Orchideenwiesen und Hochmooren. Derzeit ist etwa die Hälfte der Fläche bewaldet und der Waldanteil steigt weiterhin an.

Das hügelige Bergland, mit Höhen bis zu knapp 1.800 Meter sowie die zum Teil unberührte und unverbrauchte Landschaft bieten die Basis für eine traditionelle Sommer und Winter‐Tourismusregion abseits des Massentourismus. Der Tourismus ist eine der wesentlichen Beschäftigungsfelder der Region. Die familienfreundlichen Lift- und Loipenanlagen bilden ein einzigartiges touristisches Angebot in der Oststeiermark.

Die höchsten Erhebungen dieser waldreichen Mittelgebirgsgegend sind Stuhleck (1.783m), Pretul (1.656 m), Teufelstein (1.498 m), Hochwechsel (1.742 m) und Masenberg (1.262 m). Entwässert wird das Gebiet von der Feistritz und der Lafnitz. Wer ins Joglland in der Oststeiermark fährt, der wähnt sich bald mitten der Natur, Wald, Berg, Wiese – ein bisschen, wie eine Reise in die Vergangenheit.